26.10.2017 – Löschfahrzeugkonzept der Freiwilligen Feuerwehr Ingolstadt

 

Am 11.10.2017 holte eine Delegation der Feuerwehr Ingolstadt (Freiwillige Feuerwehr gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr) das 8., 9. und 10 jetzt fertig gestellte Löschfahrzeug Typ LF 10 von insgesamt 10 Fahrzeugen ab. Dieser dritte und letzte Dreierblock geht dann nach der Inventarisierung an die FF IN-Etting, IN- Haunwöhr und IN- Mailing (2) , die bereits intensiv auf dem ersten fertig gestellten Fahrzeug gleichen Typs ihre jeweiligen Maschinisten und Mannschaften aus- und fortbilden. Verbunden mit der Fahrzeugbeschaffung ist eine intensive Schulung der Kameradinnen und Kameraden mit dem Fahrzeug, der Pumpentechnik und den verladenen Gerätschaften.

Der erste Dreierblock ist bereits seit Mitte Juni 2017 bei der FF IN- Haunstadt, der FF IN- Mailing und der FF IN- Unsernherrn erfolgreich im regulären Einsatz- und Übungsdienst, der zweite Dreierblock seit Anfang September 2017 bei der FF IN- Brunnenreuth, FF IN- Gerolfing und FF IN- Ringsee.

Die baugleichen Fahrzeuge vom Typ LF 10 mit einer zulässigen Gesamtmasse von 13,4 Tonnen sind alle mit einem 1200 Ltr. Wassertank, einem 125 Ltr. Schaummitteltank mit „Class A“ Schaummittel und einer Druckzumischanlage ausgestattet, die zusammen mit den einstellbaren Hohlstrahlrohren ein effektives Löschen im Brandfall ermöglichen. Auch der verlastete Rauchschutzvorhang und der Hochdrucklüfter ermöglichen ein zeitgemäßes Sichern von Rettungswegen im Brandfall und eine schadensmindernde Vorgehensweise, in dem Fluchtwege weitgehend Rauch- und Russfrei gehalten werden können.

Für die technische Hilfe ist beispielsweise auf jedem Fahrzeug ein Wassersauger und eine Spezial- Abwasserpumpe für stark verschmutztes Schmutz- und Abwasser mit Schlamm und Feststoffen wie Laub, Holzstücken, Textilien oder Plastikfolien, wie diese bei überfluteten Kellern zum Einsatz kommt.

Zur Eigen- und Verkehrsabsicherung verfügt jedes Fahrzeug neben der Sondersignalanlage über eine Heckwarnanlage sowie 10 Verkehrsleitkegel und 2 auffallende Faltsignale, um im Straßenverkehr vor einer Einsatzstelle warnen zu können. Um auch im Dunkeln sicher arbeiten zu können ist in jedem Fahrzeug eine Umfeldbeleuchtung sowie ein ausfahrbarer Lichmast verbaut.

Die gemeinsame kirchliche Segnung der 10 Fahrzeuge ist für Anfang Juni 2018 anvisiert.

Die Gesamtinvestition für die 10 Löschfahrzeuge beträgt ca. 3 Millionen Euro, davon trägt das Land Bayern auf Grund der Zuwendungsrichtlinie ca. 700.000 €.

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