18.08.2017 – Einsatzübung

 

Am Freitag Abend übte die Wehr unter möglichst realistischen Bedingungen die Vorgehensweise bei der Brandbekämpfung und Menschenrettung in Gebäuden. In einem geeigneten leerstehenden Haus bereitete eine kleine Gruppe Feuerwehrkameraden die Übung vor.

Angenommen wurde ein Brand in einem Metzgereibetrieb. Das Feuer breitete sich im Keller von der Räucherkammer, in die anliegenden Räume aus, zudem wurden noch zwei Mitarbeiter vermisst. Mit diesen Informationen leiteten die ersten anrückenden Kräfte sofort die Menschenrettung und Brandbekämpfung unter schwerem Atemschutz ein. Aufgrund der Größe des Objektes mussten mehrere Meter Schlauchreserve im Inneren durch die Angriffstrupps verlegt werden, bis sie zum Brandherd gelangten.

Auf dem Weg dorthin konnten die beiden vermissten Mitarbeiter gefunden und gerettet werden. Diese wurden von bereitstehenden Kameraden übernommen und erstversorgt, um sie anschließend fiktiv dem Rettungsdienst zu übergeben.

Durch die eingeleitete Überdruckbelüftung wurden Treppenhaus sowie einige Wohnungen in den oberen Etagen rauchfrei gehalten. Eine dort vorgefundene Bewohnerin wurde vorsichtshalber ins Freie gebracht.

Nachdem das Feuer gelöscht war simulierte ein Kamerad noch einen Atemschutznotfall. Der Sicherungstrupp eilte dem Verletzten Kollegen sofort zu Hilfe und gemeinsam mit anderen im Haus befindlichen Kräften konnte er schnell aus dem noch verrauchten Gebäude getragen werden.

Als letztendlich die Belüftungsmaßnahmen abgeschlossen waren, beendete die Übungsleitung das Szenario und die Mannschaft versammelte sich zur Nachbesprechung der Übung.

Anschließend ging es zurück ins Feuerwehrgerätehaus nach Mailing.